Büro-Hefter: Die beliebtesten Modelle 2017

Geht es um die Archivierung von wichtigen Dokumenten ist der Locher und der Leitz-Ordner der Platzhirsch im Büro. Anders sieht es bei der Zusammenfassung von Papierbögen aus, welche nach Durchsicht meist in den Papierkorb wandern oder über den Postweg das Haus verlassen: Hier ist das Revier der Bürohefter.

Der Markt stellt auch hier unzählige Modelle bereit, welche sich primär in der Qualität und Kapazität unterscheiden. Da es mühsam ist, all diese Modelle zu testen und zurückzuschicken, haben wir hier die wichtigsten Daten aus den Datenblättern zusammengefasst.

Leitz ist hier nicht der Qualitätsmonopolist – Leitz muss sich den Markt mit weiteren großen Herstellern teilen, welche ebenfalls hochwertige Geräte ins Rennen schicken. Dadurch wird der Markt der Büro-Hefter etwas schwerer überschaubar – wir möchten Ihnen die Recherche erleichtern und veröffentlichen im Anschluß eine Zusammenfassung über die beliebtesten Hefter:

Modell

Leitz NeXXt
55010395

Leitz NeXXt
55020095

Leitz NeXXt
55230095

Leitz
55520084

Rapesco 1277
Kapazität 25 Blatt 30 Blatt 40 Blatt 60 Blatt 90 Blatt
Bewertung 45 5 45 45 5
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Für was braucht man einen Büro-Hefter?

Ist der Bürolocher hauptsächlich für das Sortieren und Archivieren von Papier da, dient der Büro-Hefter zum Zusammenfassen von mehr oder minder starken Papierwerken, welche oft nur fürs einmalige Durchlesen gebraucht und nachher weggeschmissen werden. Neuerdings gibt es bereits auch schon Drucker, welche die Ausdrucke automatisch heften. Da dies jedoch meist für das Kleinbüro fast unerschwingliche Leasing-Geräte sind, ist man in kleineren Büros auf die günstigen Hand-Hefter angewiesen.

Die maximale Kapazität von Büro-Heftern

Fast auf jedem Schreibtisch findet sich ein Hefter. Wie ein Vampir beisst er sich durch die dicksten Papierstapeln ohne zu Meckern. Wichtig ist jedoch, dass sich, anders als beim Locher der Hefter auch mal verschluckt. Da im Gegensatz zum Locher keine strukturelle Beschränkung für die Dicke der Papierstapel besteht (man bekommt locker 100 Blatt in einen Bürohefter, wird diese aber kaum geheftet bekommen) läuft man Gefahr, den Hefter zu überladen. Mit viel Schwung (und Erschrecken der Bürozimmergenossen) lässt sich mancher Hefter zwar dazu zwingen – allerdings würden wir da schon von einem Missbrauch sprechen, bei dem man sich nicht wundern sollte, wenn der Hefter eines Tages den Geist aufgibt. Häufig kommt es durch nicht sachgemäße Benutzung auch zu einem Verklemmen des Hefters. Reicht die Power nicht dafür, dass die Heftklammer vom Papier gehalten und aus dem Magazin herausgezogen wird, verbleibt sie in der Stanzführung. Versucht der Benutzer jedoch abermals zu heften, sitzt die nachvolgende Klammer auf Erster auf – der Hefter hat Ladehemmung. Meist kann diese mit einem Messer behoben werden – in manchen Fällen bleibt einem allerdings nur die Neuanschaffung.

Was bestimmt also die Kapaziät?

In der Regel kann man beim bloßen Anblick eines Bürohefters kaum über seine Kapaziät Aussagen treffen. Aber es gibt ein paar Anhaltspunkte. Ist der Hefter aus Metall? Gut, dann wird ihn auch die oben genannte Schwung-Methode (bei eigentlich zu dicken Papierstapeln) nicht sofort ins Jenseits befördern und ist wahrscheinlich für dickere Papierstapel geeignet. Hefter aus Kunststoff halten hier natürlich weniger aus. Zu gerne löst sich der Wippmechanismus und der Hefter ist unbrauchbar. Heftern mit langem Hebel ist ebenfalls mehr zuzutrauen als den „Klein-und-Handlich“-Exemplaren.

Wirklich Auskunft über die Kapazität liefert letztendlich nur der Beipackzettel vom Hersteller.

Entfernen von Heftklammern?

Wir kennen das alle – kaum haben wir einen Papierstapel abgeheftet, sehen wir, dass wir ein Blatt vergessen haben. Die provisorische Variante – die man gefrusteter Bürohengst hier bevorzugt, ist, einfach das nächste Blatt dazuzuheften. Sieht unschön aus, der Stapel lässt sich schlecht blättern und manchmal trifft man mit der nachfolgenden Heftklammer auf die bereits vorhandene – was sogar den Hefter beschädigen kann.

Oder, ein weiterer typischer Fall, in dem man die Klammer lösen muss: Kopieren mit automatischen Einzug. Das Kopiergerät mit automatischer Klammerung wurde bereits erfunden – der automatische Einzug, welcher in der Lage ist, klammern selbstständig zu entfernen leider noch nicht.

Jahrelang hat sich der Autor mit einem Messer oder Schlüssel beholfen, um die Klammern aufzubiegen. Das Nageldesign jeder Sekretärin hat sicher schon einmal an den Versuchen gelitten, die Klammer mit den Fingernägeln zu biegen. Achtung: man kann sich hier sogar ziemlich arg verletzen, sollte die Heftklammer zwischen Nagelbett und Nagel eindringen.

Nein, der Bürohengst oder die Sekretärin braucht jetzt hierfür keine Gefahren- oder Schwerarbeiterzulagen – auch hier hat die Technik schon längst ein Gerät erfunden: die Schwiegermutter (falls Sie wissen, warum das Heftklammerentfernungsgerät „Schwiegermutter“ heißt – bitte um einen Eintrag in die Kommentare). Mit diesem Gerät, welches im Übrigen nur ein paar Euro kostet, lässt sich fast jede Büroklammer schnell, gefahrlos, mühelos und effizient entfernen:

Klammerloses Heften

Neuerdings stolperte der Autor von Locher-Test auf Heftgeräte, welche klammerlos funktioniert. Nach langem Überlegen, wie das möglich sein soll, hat er sich die Technik genauer angesehen:

Für kleine Papierstapel (bis zu 10 Blatt) scheint dies eine sehr attraktive Methode zu sein, wie man klammerlos Heften kann. Das Papier wird zwar etwas stärker in Mitleidenschaft gezogen, allerdings tut man der Umwelt einen Gefallen. Und ein Hingucker ist so eine Heftung auch immer.

Tipp: Wer hat den Büro-Hefter geklaut?

Falls in eurem Büro Hefter und Locher ebenfalls Mangelware sind, kennt ihr das sicherlich auch. Ihr steht mit nem Papierstapel vor eurem Schreibtisch und ihr findet den Hefter nicht? Klar! Jemand hat ihn vom Platz geklaut! Mir ist das schon so oft passiert, dass ich schon mit dem Gedanken spielte, den Bürohefter mit einer Panzerkette an den Schreibtisch zu ketten. Naja, um nicht als Büro-Neurotiker zu gelten, habe ich bislang davon abgesehen. Vor Kurzem bin ich auf eine Website mit einem spannender Lösung gestoßen – malt eure Heftklammern (bevor ihr sie in den Klammermaschine einsetzt) mit einem Edding grün, blau, oder rot an. Sollte euch irgendwann einmal ein mit einer farbigen Klammer gehefteten Papierstapel unterkommen hat der Urheber womöglich euren Hefterviel Spass beim Detektivspielen :)

 

 

 

Hier geht es zum Bürolocher-Vergleich